Titus PARADE
Am Pfiff 21, 01187 Dresden, Tel.: (0351) - 412 0549, Fax:- 417 9653 , E-Mail:Parade-Dresden@Web.de
Sie wollten gerne wissen, weshalb ich Mitglied im Verein Zwanzigeins geworden bin.
Ich möchte Ihnen die Frage gerne beantworten:
Zahlreiche Aufenthalte im Ausland (als Austauschschüler und Architekturstudent in den U.S.A.), eigene Schwierigkeiten in der Jugend gesprochene Zahlen zu schreiben, Zahlen-verdreher auch im beruflichen Alltag und drei eigene Söhne, allesamt in Dresden geboren und von denen zwei schon die Schulbank drücken, erinnern einen immer wieder an unsere "merkwürdige" deutsche Formulierung für Zahlen.
Eine E-Mail von Herrn Klaus Reese im vergangenen Jahr war dann der Auslöser, Ihr Anliegen nicht nur in meiner Tätigkeit als Elternsprecher in meiner Klasse weiterzutragen, sondern auch aktiv als Mitglied zu unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
Titus Parade
Mit freundlichen Grüßen
Martin Schwarz
Peter Becker, Im Apfelgarten 20, 76870 Kandel
Ich habe als Informatiker im Servicebereich viel mit Zahlenweitergabe zu tun
(Fehlercodes, Telefonnummern, Identifikationsnummern von Vorgängen). Da kommen immer wieder Missverständnisse durch Zahlendreher vor. Bin schon (bevor ich von Ihrem Verein hörte) dazu übergegangen, die Ziffern oft einzeln statt paarweise-verdreht zu sprechen und fände es gut, wenn das Standard würde.
Als ich dann in der Zeitung von Ihrer Initiative las, war es nur selbstverständlich, dass ich sie unterstütze.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Becker
Da ich zweisprachig aufgewachsen bin (Englisch/Deutsch) brauche ich keine Überzeugung von der Notwendigkeit einer Umstellung des deutschen Zahlensystems. (Kopfrechnen mache ich grundsätzlich auf Englisch). Meine Begeisterung, mich Ihren Verein anzuschließen, liegt nicht erstrangig darin die deutsche Sprechart zu ändern, sondern mich einer Gruppe Menschen anschließen zu dürfen die eine bestehende Tatsache nicht einfach hinnehmen, sondern dies in Frage stellen und konkret etwas tun es zu ändern!
Jede Neugeborene hat, meiner Meinung nach, nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, das Bestehende zu hinterfragen, und nicht einfach als vorgesetzte Tatsache hinzunehmen.
Ihre Art diese Sache anzugehen finde ich bewundernswert und im jeden Fall unterstützungswürdig.
Algeth Ernestine Weerts, Erlenstraße 137, 28199 Bremen
In der `Zeit` habe ich im vergangenen Jahr den Artikel über Ihren Verein gelesen. Mir war sofort klar: "das will ich unterstützen!"
Ich habe zwar einmal Lehramt (Sek. II) studiert und arbeite heute viel als Dozentin und Trainerin, bin aber nicht als Lehrerin tätig. Primär möchte ich mit meiner Vereinszugehörigkeit den Verein unterstützen, weil ich die Idee richtig und unterstützenswert finde.
Mein Einsatz für den Verein liegt darin, dass ich den Flyer an Interessierte gebe (oder an solche, von denen ich denke, sie sollen interessiert sein!)
Seit vielen Jahren - und seit einigen Jahren sogar noch zunehmend - habe ich selber größte Schwierigkeiten, diktierte Zahlen (wie z. B. Telefonnummern) im Deutschen dann `richtig` zu schreiben. Da gibt es fast grundsätzlich `Zahlendreher` bei mir. Selbst beim eigenen Aufschreiben - also eigenhändig und eigengedanklich sozusagen- schreibe ich falsch.
Wahrscheinlich liegt meine zunehmende Schwierigkeit mit der deutschen Sprechweise an der Kenntnis der romanischen Sprechweise. Auch wenn ich die "vierzigneunzehn" etwa der Franzosen etwas sehr gewöhnungsbedürftig empfinde....
Ich halte mich viel in Portugal/Frankreich/ Spanien auf.
Ich habe Sprachunterricht für portugiesische Mitbürger gegeben und mir ist die Schwierigkeit der deutschen Sprechweise der Zahlen daher aus dieser Sicht geläufig.
Ich habe mir inzwischen angewöhnt Zahlen einzeln zu diktieren oder so zu wiederholen: also: "zwo-eins", und - noch - nicht: "Zwanzigeins".
Die Schwierigkeit und Problematik bei letzterer Sprechweise ist für die Nähe von "Zwanzigeins" /21 zu "Zwanzig, Eins, Eins"/ 20 - 1.=20
Als nicht offiziell oder ausschließlich eingeführter Sprechweise und auf lange Zeit ´es - nicht-gewohnt-sein` liegt hier für mich die nächste Falle von Zahlendrehern bei Nummern und Codes z.B.
Die Diskussionsveranstaltung am 07. März finde ich sehr interessant und finde es schade, dass ich dazu `nicht eben` vorbeikommen kann.
Johanna Dwenger, Berliner Str. 5, 25782 Tellingstedt
Schon als Schülerin war mir aufgefallen, dass wir Deutschen beim Zahlenlesen Einer und Zehner vertauschen. Noch heute muss jedem Erstklässler beigebracht werden, die Zahlen in der falschen Reihenfolge zu sagen. Im täglichen Leben erfahren wir die Nachteile, die damit verbunden sind. Die meisten anderen Europäer haben diese Probleme nicht, weil bei ihnen Zahlbild und Zahlwort übereinstimmen.
Als unsere Schulkinder bei Vergleichen verhältnismäßig schlecht abschnitten, dachte ich, der Zeitpunkt sei gekommen, mit dem Unsinn der verdrehten Zahlen aufzuhören. Wir Deutschen könnten uns selbst ein Geschenk damit machen.
Schriftlich ändert sich ja nichts.
Aber ich habe erfahren, dass man als Einzelperson nicht viel ausrichten kann.
So war ich froh, als ich vom Verein Zwanzigeins erfuhr und habe mich gleich entschlossen, Mitglied zu werden.